Geschichte der Alten Schule Rohracker:

Das Gebäude wurde 1901 erbaut. Bis ins Jahr 1972, als die Tiefenbachschule eingeweiht wurde, war es die Grundschule für Rohracker. Zahlreiche Mitglieder des Fördervereins Alte Schule Rohracker e.V. haben hier die Schulbank gedrückt.

Seit 1974 beherbergt die Alte Schule einen Treffpunkt für Jugendliche: Das "Jugendzentrum Rohracker e.V." (früher "Teestube").

Im September 1995 erwarb der Förderverein Alte Schule Rohracker e.V. das Gebäude auf Erbbaupachtbasis.

 

Unterstützt wurde unser Vorhaben auch von Kommunalpolitikern und Landtagsabgeordneten.

 
 
Der Kaufpreis von 50.000,-DM wurde jedoch überwiegend durch Spenden und Mitgliedsbeiträge erbracht. Die erste Renovierung des Bürgerhauses 1997 wurde vollständig vom Förderverein Alte Schule Rohracker e.V. finanziert.
Bei den Renovierungsarbeiten 1997 mit einem Finanzierungsvolumen von 400.000 DM wurde das Dach ganz neu gedeckt, wärmeisoliert und eine Solaranlage installiert. In den Dachwohnungen wurden neue Fenster und Türen, Böden und neue Sanitär- und Heizungsanlagen eingebaut. Die Fassade wurde saniert und hochdruckgereinigt. Im Treppenhaus wurden Wände und Geländer gestrichen und stilechte Leuchten angebracht. Die alte denkmalgeschützte Eingangstüre wurde durch eine neue originalgetreue Massivholztüre ersetzt. Der Förderverein erhielt dafür ein zinsgünstiges Darlehen bei der Landes-Kredit-Bank Baden-Württemberg.

In den Jahren 2000/2001 wurden die Heizungsanlage, die Sanitärräume und die Hauselektrik auf modernen Stand gebracht sowie neue Leuchten in den Kursräumen aufgehängt und neue Linoleum-Fußböden gelegt. Außerdem wurden Wände und Türen der Kursräume und das Treppenhaus frisch gestrichen. Dafür hatte der Gemeinderat der Stadt Stuttgart einen Zuschuss von 300.000,- DM bewilligt. Den Rest von 120.000,- DM mußte der Förderverein selbst finanzieren bzw. durch Eigenleistungen erbringen.
Im Lauf der letzten Jahre waren nur kleinere Instandhaltungs-Arbeiten nötig. Nun sind aber endlich neue Fenster fällig, weil die alten Fenster nicht mehr richtig schließen und durch die dünnen Scheiben auch große Wärmeverluste zu verzeichnen sind. Mit neuen Isolierglas-Fenstern hofft der Förderverein, einiges an Heizkosten sparen zu können. Allerdings muss man dazu erst einmal in Vorleistung gehen: seitens der Stadt Stuttgart bekommt der Förderverein einen Zuschuss für Wärmedämmungsmaßnahmen, muss aber wieder einen bestimmten Anteil der Kosten selber finanzieren.